Zandersareal, Bergisch Gladbach — Umnutzung der historischen Papierfabrik Zanders zu einem Veranstaltungs- und Kulturzentrum.
6. Semester - Entwurfsprojekt, Gruppenarbeit
Räumliche Ausrichtung
Orientierung zur Mitte
Erschließungsachsen
Erschließung
Hauptriegel
Funktions-Flügel
Explosionsisometrie | neue Bauteile in Rot | M 1:200
Der Entwurf erfindet keine neue Ordnung, sondern macht die bestehende lesbar. Der Hauptriegel war stets das Rückgrat des komplexes und bekommt durch die Magistrale mit seinen Treppenläufen und der Öffnung über mehrere Geschosse eine Stärkung in dieser Rolle. Die Erschließung ist nicht mehr nebensächlich, sondern inszeniert: Das Atrium verlangsamt den Besucher, bevor es ihn in das Foyer weiterleitet und über die Magistrale in die beiden Flügel verteilt. Was auf Plan als Symmetrie gelesen wird, wird als Raumfolge erlebbar gemacht.
Grundriss Erdgeschoss | M 1:200
Schnitt AA | M 1:200
Atmosphäre | Hauptsaal
2 Tafelprojektion | l. Schnitt AA | r. Ansicht Süd | M 1:20
Die Zwischendecke und die in der Mitte des Raumes liegenden Stützen wurden entfernt. Die monolithischen Mauerwerkswände durch Rahmen ertüchtig, damit die Knicklänge reduziert wird. Der neue Fachwerkträger wird nicht versteckt und als abgehangene Ergänzung zum bestehenden Tragwerk offen gezeigt, denn das Gebäude sollte in seinen Zeitschichten lesbar sein. Die Dachsparren werden aufgedoppelt und die Lüftungsanlage aus dem Dachgeschoss des Riegels in den Veranstaltungsraum geführt. Die historischen Fenster werden durch die Ergänzung von Kastenfenstern auf der Raumseite energetisch optimiert. Neue Wände werden in Sichtbeton ausgeführt, um den Neubau vom Bestand aus Ziegeln hervorzuheben.
Detailmodell im Maßstab 1:20